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Chemikalienverordnung (REACH)

Mit REACH wird die neue europäische Chemikalienverordnung bezeichnet. Es steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals

Die amtliche deutsche Bezeichnung lautet:

Verordnung(EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH), zur Schaffung einer Europäischen Agentur für chemische Stoffe, zur Änderung der Richtlinie 1999/45/EG und zur Aufhebung (EWG) Nr. 793/93 des Rates, der Verordnung (EG) Nr. 1488/94 der Kommission, der Richtlinie 76/769/EWG des Rates sowie der Richtlinien 91/155/EWG, 93/67/EWG, 93/105/EG und 2000/21/EG der Kommission (ABl . L 396  vom 30.12.2006, S. 1)

Wann ist die REACH-Verordnung in Kraft getreten?

Die REACH-Verordnung ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten. Sie gilt - mit Ausnahme einiger Bestandteile - ab dem 1. Juni 2008. Mit dieser Verordnung wird das europäische Stoffrecht grundlegend neu geordnet. Der Wissensstand über Gefahren und Risiken, die von gefährlichen Stoffen ausgehen können, soll erhöht werden. Den Unternehmen wird dabei deutlich mehr Verantwortung für den sicheren Umgang mit ihren Produkten übertragen. Zugleich wird die bisherige rechtliche Ungleichbehandlung zwischen »Altstoffen« und »neuen Stoffen« weitgehend beseitigt und die Anzahl der Vorschriften im europäischen Gefahrstoffrecht deutlich reduziert.

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